Aktuelles aus der Schifferzunft zur Woog


18. April 2019 - Gratulationsbesuch zum 75. Geburtstag bei Carl Müller

Hans Hofer, Bernhard Wullschleger, Hugo Schaub, Carl Müller, Beat Bolliger und Hans Kündig (v li n re)
Hans Hofer, Bernhard Wullschleger, Hugo Schaub, Carl Müller, Beat Bolliger und Hans Kündig (v li n re)

Die Schifferzunft zur Woog gratuliert Carl Müller zu seinem 75. Geburtstag.

Am 8. April durfte unser ehemaliger Vereinspräsident und Zunftmeister im Kreise seiner Familie seinen 75. Geburtstag feiern. Da Carl seit zwanzig Jahren mit seiner Frau Ursula im bündnerischen Celerina wohnt, war abgemacht, dass er die Delegation der Schifferzunft einige Tage später im heimischen Zofingen empfängt.

Demzufolge besuchten Ihn seine Kameraden dann am 18. April an seinem zweiten Wohnsitz in Zofingen und überbrachten nebst der traditionellen Williams Torte die besten Glückwünsche der Schifferzunft zur Woog. Angeführt vom Zunftmeister Bernhard Wullschleger, durften Hugo Schaub, Hans Hofer, Beat Bolliger und Hans Kündig einen herzlichen Empfang mit einem reichhaltigen Imbiss zubereitet von Carl`s Frau Ursula geniessen.

Mit „heissen“, manchmal auch etwas lauten Diskussionen über vergangene Zeiten verstreicht die Zeit im Nu und kurz vor Mitternacht machen sich die Gratulanten "friedlich" wieder auf den Heimweg.

Für den grossartigen Empfang an dieser Stelle Euch beiden, Ursula und Carl ein herzliches Dankeschön im Namen aller.


17. März 2019 - "Boningerfahrt" der Aarburger Pontoniere

Junfahrer mit Weidling beim Umsetzen vom Unter- ins  Oberwasser.
Junfahrer mit Weidling beim Umsetzen vom Unter- ins Oberwasser.

Mit der traditionellen „Boninger-Fahrt“ starten die Aarburger Pontoniere Ihre Fahrsaison 2019

Etwas früher als in vergangenen Jahren nehmen die Aarburger Pontoniere die Bergfahrt auf dem Wasser nach Boningen in Angriff.

Wegen den starken Regenfällen der vergangenen Tage führt die Aare relativ viel Wasser in Ihrem Flussbett, sodass die Bergfahrt mit Stachel und Ruder den Pontonieren nach dem „Winterschlaf“ einiges abfordert.

Punkt 8 Uhr 30 starten insgesamt 28 Pontoniere mit 6 Schiffen in der Aarburger Woog nach Boningen. Erfreulich ist, dass es auch einige Jungfahrer geschafft haben, rechtzeitig aus den Federn zu kriechen. Weil einige Kameraden aus gesundheitlichen Gründen nicht mit Ruder und Stachel auf der Aare nach Boningen können, nehmen diese den Weg per Fussmarsch in Angriff. Die übrigen nehmen den Wasserweg unter das Schiff.

Nach anfänglich 2-maliger Störung funktioniert die Schiffstransportanlage beim Kraftwerk Ruppoldingen dieses Mal fast einwandfrei. Zunftmeister Bernhard Wullschleger kennt die Macken der Anlage und bewerkstelligt die Umsetzung der Schiffe in kürzester Zeit.

Nach einem Znünihalt mit Waldfest und Getränken im Restaurant St Urs in Boningen wird kurz vor Mittag der Rückweg in Angriff genommen.

Die Talfahrt via Kraftwerk Ruppoldingen und für einige mit Zwischenhalt in der „Ozean-Bar“ (Restaurant Ruppoldingen) ist die Entschädigung für die Strapazen bei der Bergfahrt. Wegen dem herannahenden Unwetter wird dieses Jahr der Heimweg nicht allzu lange und der eine oder andere brauchte nach den Anstrengungen des Morgens sicher einen Nachmittagsschlaf.


09. März 2019 - 26. Jahresbott der Schifferzunft zur Woog Aarburg

Heinz Wälti, Heinz Roos  und Daniel Graf erhalten für 40 Jahre Aktivmitgliedschaft als Pontonier eine Flasche Zunftwein aus den Händen des Zunftmeisters.
Heinz Wälti, Heinz Roos und Daniel Graf erhalten für 40 Jahre Aktivmitgliedschaft als Pontonier eine Flasche Zunftwein aus den Händen des Zunftmeisters.

Am 25./26. Mai 2019 Fischessen an der Aare-Woog

Zum 26. Mal trifft sich die Aarburger Schifferzunft zur Woog zu ihrem Jahresbott.

Am Samstagnachmittag 9. Mai versammelten sich 26 Mitglieder der Aarburger Pontoniere, welche der Schifferzunft angehören zu Ihrem alljährlichen Bott beim Vereinshaus an der Landhausstrasse.

Zur Einstimmung der bevorstehenden Tagung, werden die Teilnehmer zum Apéro mit selbstgebrautem Zunftbier empfangen. Dieses wurde von einigen Kameraden am 12. Januar gebraut und muss heute allen anwesend kritischen Bierkennern standhalten.

Punkt 16:30 Uhr eröffnet der Zunftmeister Bernhard Wullschleger den Jahresbott und verdankt dabei die verschiedenen Spender, welche den heutigen Apéro mit einem Zustupf ermöglichten.

Nebst den üblichen Satzungen kann in diesem Jahr Heinz Roos als neues Mitglied in die Reihen der Zunft aufgenommen werden und erhält dafür aus den Händen des Zunftmeisters die Zunftmedaille. Dem gegenüber liegt leider der Austritt eines langjährigen Zünfter infolge Wegzug vor, sodass der Mitgliederbestand dadurch bei 34 Zünftlern bleibt. Für die Ehrung anlässlich der Delegiertenversammlung des Eidg. Pontonier-Sportverbandes dürfen Daniel Graf, Heinz Wälti und Heinz Roos eine Flasche Zunftwein für 40 Jahre Aktivmitgliedschaft in Empfang nehmen

Der Jahresbericht des Zunftmeisters und die Rechnungsablage des Säckelmeisters werden einstimmig und mit grossem Applaus genehmigt.

Nach einer kurzen Pause übernimmt der Tageszunftmeister Jörg Richner das Zepter zur Durchführung der heute turnusgemäss anstehenden Wahlen. Alle Zunfträte werden in Ihren Ämtern einstimmig bestätigt und dürfen den Dank aller mit grossem Applaus entgegennehmen. Es sind dies als: Zunftmeister; Bernhard Wullschleger, Stubenschreiber; Jörg Graf und Säckelmeister; Dieter Schaub. Als Revisoren werden Sandro Wullschleger (bisher) und Martin Bühler (neu) gewählt.

Das vorgeschlagen Jahresprogramm, mit Fischessen an der Aare Woog am 25./26. Mai, den verschiedenen Zunftfahrübungen und dem Zunftausflug mit Besichtigung der Interkantonalen Polizeischule in Hitzkirch wird ebenfalls einstimmig gutgeheissen. Natürlich werden die weiteren traditionellen Anlässe wie Totensonntag, Stadtbesichtigung und 3-Königsapéro wie üblich abgehalten.

Nach rund 1½ Stunden kann der Vorsitzende die speditiv verlaufene Tagung schliessen.

Zum anschliessenden Nachtessen begibt sich die Aarburger Schifferunft ins neben anliegende Restaurant la Perla wo Sie aus der Küche des Gastgebers Dini verwöhnt werden.


Information

Zum 2. mal organisiert die Schifferzunft zusammen mit dem Restaurant 

la Perla ein Fischessen an der Aare-Woog.

Reservieren Sie diesen Termin in Ihrer Agenda.

 


24. Januar 2019 - Pontoniere und Schifferzunft bei Schöni Transporte AG Rothrist

Im Rahmen des Winterprogramms unternehmen der Pontonier-Fahrverein und die Schifferzunft zur Woog jeweils nebst Schwimmen, Turnen und Wandern auch Exkursionen an welchen schon verschiedene Firmen in der Region besucht wurden.

Am 24. Januar punkt 19 Uhr begrüsst Peter Righi, zuständig für Qualitätsmanagement und Sicherheit beim Transportunternehmen Schöni Transporte AG die 23 anwesenden Pontoniere.

Vor dem Rundgang durch die rund 45000 qm Lagerflächen informiert er über die Geschichte des Unternehmens, welches 1969 durch Erich Schöni in Wynau gegründet wurde. Mit dem stetigen Wachstum platzten Sie dann in Wynau aus allen Nähten und in den Jahren 2014 – 2016 wurde das neue Logistikzentrum in Rothrist gebaut. Das Gebäude ist 140 x 88 m gross und das gesamte Gelände umfasst rund 68000 qm. Durch verschiedene Zukäufe von Firmen welche in die Schöni Familie integriert wurden wächst das Unternehmen auf 900 Mitarbeiter und über 400 Transportfahrzeuge.

Beim Rundgang durch die Disposition und Logistikhallen erfahren wir erst so richtig die Dimensionen, welche da Tag und Nacht manchmal ohne Unterbruch bewegt werden. Auf dem einen Stockwerk bekommt man fast einen „Keramikplatten –Schock“ wegen Menge und den Gewichten der da eingelagerten Baumaterialen. Weiter oben sind dann die Kaffeemaschinen, Sportschuhe, Bettmatratzen, Getränke, Toilettenpapier, Rasenmäher, Unterhaltungselektronik, Bücher und vieles mehr soweit das Auge reicht eingelagert. Wir erfahren auch, dass Sie für diese Firmen die gesamte Logistik, zum Beispiel die defekte Kaffeemaschine abholen eine Ersatzmaschine dalassen und dann die vom Hersteller reparierte Maschine wieder zurück zum Kunden bringen. Interessant war auch das Schiebehochregallager, in welchem über 13500 Paletten eingelagert sind. Ebenfalls die wie von Geisterhand geführten Palettenwagen, welche die Waren die aus den Lastwagen entladen wurden zur richtigen Lagerfläche bringen. Dort werden diese von Mitarbeitern in Empfang genommen und am richtigen Ort parkiert, bis diese wieder in den richtigen Camion verladen werden.

Nach rund 1 ½ Std. werden alle noch zu einem Getränk im Firmeneigenen

Restaurant „Taverna del Camionista“ eingeladen. Dieses Restaurant steht auch der Öffentlichkeit zur Verfügung und bietet jeden Tag preiswerte Menüs an.

Am Schluss verdankt der Vereinspräsident Beat Bolliger im Namen aller Aarburger Pontoniere diese eindrückliche und hochinteressante Führung und übergibt Peter Righi eine Flasche Zunftwein der Schifferzunft zur Woog.

An dieser Stelle herzlichen Dank auch an die Geschäftsleitung für das gespendete Getränk und den Einblick in das Familienunternehmen Schöni Transport AG.


19. Januar 2019 - 140. GV der Aarburger Pontoniere


12. Januar 2019 - Brautag in Spiez

Braumeister Werner Eichenberger
Braumeister Werner Eichenberger

Das Zunftbier 2019 wird gebraut.

Kurz nach 6 Uhr morgens machen sich vier Zunftkameraden Kurt Hildebrand, Beat Bolliger und Hanspeter Wullschleger unter der Leitung des Zunftmeisters Bernhard Wullschleger auf den Weg nach Spiez um dort in der Brauerei des Kameraden Werner Eichenberger ein neues Zunftbier mit dem Ziel, dass dieses bis zum Jahresbott am 9. März trinkfertig ist zu brauen. Die Fahrt mit dem Zug verbringen diese drei im Bistro mit Kaffee trinken und fachsimpeln ob uns auch dieses Jahr wieder ein feines Hopfengetränk gelingen wird.

In Spiez angekommen führt nur noch ein kurzer Fussmarsch zum Haus des Braumeisters Werni, welches am Hang hoch über dem Thunersee eine fantastische Aussicht über den See und die angrenzenden Hügel bietet. Da die Aussicht am heutigen Tag nicht so gut ist wird ohne grosse Umschweife mit dem Brautag begonnen.

Nach dem Einmeischen beginnt dann der eigentliche Brauprozess. Durch einen Kreislauf wird das Malz durch das Umpumpen über die nächsten Phasen (Eiweisrast, Maltoserast und Verzuckerungsrasten) ausgewaschen. Mittels Jodprobe kann nach der letzten Phase festgestellt werden, ob in der Würze noch Reststärke vorhanden ist. In unserem Fall verfärbt sich die Probe ins gelblich, braune, somit ist alles in Ordnung. In der freien Zwischenzeit werden die leeren Flaschen gereinigt, sodass diese zum Abfüllen in ungefähr 10 Tagen bereit sind.

Mit Sprüche klopfen und sonstig angeregter Unterhaltung geht die Zeit im Fluge dahin und bereits folgt wieder eine weitere Aufgabe am Brautopf.

Nach dem Entfernen des Malzrohres mit dem ausgewaschenen Tresters wird dann der Hopfen gekocht. In dieser Phase wird die Bierwürze gekocht. Dabei werden gerinnbare Eiweissstoffe ausgeschieden und die Würze sterilisiert. Durch Nachgiessen von Wasser wird die Stammwürze eingestellt. Während des Kochens wird nun auch der Hopfen zugegeben, welcher dem Bier Bittere und auch Geschmack verleiht. Diese Phase findet bei geöffnetem Braukessel statt, damit zum einen die Würze nicht überkocht und zum anderen nicht gewollte Aromastoffe aus dem Hopfen verdampfen.

Während dieser Phase hatten wird dann auch Zeit ein währschaftes Brauer-Mittagessen, heisser Fleischkäse und Kartoffelsalat einzunehmen. Natürlich durfte dazu ein würziges feines Bier nicht fehlen. Nach Kaffee und Prinzentorte, beginnt die heikle Phase, da ab nun absolut steril gearbeitet werden muss. Nicht dass durch Verunreinigungen bzw. bakterielle Infektionen die ganze Arbeit umsonst war. Alles muss daher gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

Mittels kräftigem Rühren wird ein Strudel erzeugt (Whirlpool). Ziel dieses Strudels ist es, dass sich die festen Bestandteil (Trubstoffe) in Form eines Kegels in der Mitte der Würze ablagern und beim späteren Abfüllen möglichst nicht am Rand befinden und über den Ablasshahn mit ab gesogen werden. Danach macht Braumeister mehrmals eine sogenannte Würzprobe. Diese ist wichtig, um den späteren Alkoholgehalt des Bieres einstellen zu können.

Da das Abkühlen einige Stunden dauern wird endet an dieser Stelle das interessante, lehrreiche Seminar mit der Einführung in die Braukunst des Bieres.

Zufrieden, ausgestattet mit Bier und Brezel im Rucksack machen wir uns wieder auf den Heimweg. Zwischen Thun und Bern war der Zug sehr gut ausgelastet so, dass wir erst ab Bern zusammen im Viererabteil noch ein letztes Mal auf diesen schönen Tag anstossen konnten.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Werner und seiner lieben Frau Brigitte für die Gastfreundschaft und das herrliche Mittagessen.