Aktuelles aus der Schifferzunft zur Woog


24. Januar 2019 - Pontoniere und Schifferzunft bei Schöni Transporte AG Rothrist

Im Rahmen des Winterprogramms unternehmen der Pontonier-Fahrverein und die Schifferzunft zur Woog jeweils nebst Schwimmen, Turnen und Wandern auch Exkursionen an welchen schon verschiedene Firmen in der Region besucht wurden.

Am 24. Januar punkt 19 Uhr begrüsst Peter Righi, zuständig für Qualitätsmanagement und Sicherheit beim Transportunternehmen Schöni Transporte AG die 23 anwesenden Pontoniere.

Vor dem Rundgang durch die rund 45000 qm Lagerflächen informiert er über die Geschichte des Unternehmens, welches 1969 durch Erich Schöni in Wynau gegründet wurde. Mit dem stetigen Wachstum platzten Sie dann in Wynau aus allen Nähten und in den Jahren 2014 – 2016 wurde das neue Logistikzentrum in Rothrist gebaut. Das Gebäude ist 140 x 88 m gross und das gesamte Gelände umfasst rund 68000 qm. Durch verschiedene Zukäufe von Firmen welche in die Schöni Familie integriert wurden wächst das Unternehmen auf 900 Mitarbeiter und über 400 Transportfahrzeuge.

Beim Rundgang durch die Disposition und Logistikhallen erfahren wir erst so richtig die Dimensionen, welche da Tag und Nacht manchmal ohne Unterbruch bewegt werden. Auf dem einen Stockwerk bekommt man fast einen „Keramikplatten –Schock“ wegen Menge und den Gewichten der da eingelagerten Baumaterialen. Weiter oben sind dann die Kaffeemaschinen, Sportschuhe, Bettmatratzen, Getränke, Toilettenpapier, Rasenmäher, Unterhaltungselektronik, Bücher und vieles mehr soweit das Auge reicht eingelagert. Wir erfahren auch, dass Sie für diese Firmen die gesamte Logistik, zum Beispiel die defekte Kaffeemaschine abholen eine Ersatzmaschine dalassen und dann die vom Hersteller reparierte Maschine wieder zurück zum Kunden bringen. Interessant war auch das Schiebehochregallager, in welchem über 13500 Paletten eingelagert sind. Ebenfalls die wie von Geisterhand geführten Palettenwagen, welche die Waren die aus den Lastwagen entladen wurden zur richtigen Lagerfläche bringen. Dort werden diese von Mitarbeitern in Empfang genommen und am richtigen Ort parkiert, bis diese wieder in den richtigen Camion verladen werden.

Nach rund 1 ½ Std. werden alle noch zu einem Getränk im Firmeneigenen

Restaurant „Taverna del Camionista“ eingeladen. Dieses Restaurant steht auch der Öffentlichkeit zur Verfügung und bietet jeden Tag preiswerte Menüs an.

Am Schluss verdankt der Vereinspräsident Beat Bolliger im Namen aller Aarburger Pontoniere diese eindrückliche und hochinteressante Führung und übergibt Peter Righi eine Flasche Zunftwein der Schifferzunft zur Woog.

An dieser Stelle herzlichen Dank auch an die Geschäftsleitung für das gespendete Getränk und den Einblick in das Familienunternehmen Schöni Transport AG.


19. Januar 2019 - 140. GV der Aarburger Pontoniere


12. Januar 2019 - Brautag in Spiez

Braumeister Werner Eichenberger
Braumeister Werner Eichenberger

Das Zunftbier 2019 wird gebraut.

Kurz nach 6 Uhr morgens machen sich vier Zunftkameraden Kurt Hildebrand, Beat Bolliger und Hanspeter Wullschleger unter der Leitung des Zunftmeisters Bernhard Wullschleger auf den Weg nach Spiez um dort in der Brauerei des Kameraden Werner Eichenberger ein neues Zunftbier mit dem Ziel, dass dieses bis zum Jahresbott am 9. März trinkfertig ist zu brauen. Die Fahrt mit dem Zug verbringen diese drei im Bistro mit Kaffee trinken und fachsimpeln ob uns auch dieses Jahr wieder ein feines Hopfengetränk gelingen wird.

In Spiez angekommen führt nur noch ein kurzer Fussmarsch zum Haus des Braumeisters Werni, welches am Hang hoch über dem Thunersee eine fantastische Aussicht über den See und die angrenzenden Hügel bietet. Da die Aussicht am heutigen Tag nicht so gut ist wird ohne grosse Umschweife mit dem Brautag begonnen.

Nach dem Einmeischen beginnt dann der eigentliche Brauprozess. Durch einen Kreislauf wird das Malz durch das Umpumpen über die nächsten Phasen (Eiweisrast, Maltoserast und Verzuckerungsrasten) ausgewaschen. Mittels Jodprobe kann nach der letzten Phase festgestellt werden, ob in der Würze noch Reststärke vorhanden ist. In unserem Fall verfärbt sich die Probe ins gelblich, braune, somit ist alles in Ordnung. In der freien Zwischenzeit werden die leeren Flaschen gereinigt, sodass diese zum Abfüllen in ungefähr 10 Tagen bereit sind.

Mit Sprüche klopfen und sonstig angeregter Unterhaltung geht die Zeit im Fluge dahin und bereits folgt wieder eine weitere Aufgabe am Brautopf.

Nach dem Entfernen des Malzrohres mit dem ausgewaschenen Tresters wird dann der Hopfen gekocht. In dieser Phase wird die Bierwürze gekocht. Dabei werden gerinnbare Eiweissstoffe ausgeschieden und die Würze sterilisiert. Durch Nachgiessen von Wasser wird die Stammwürze eingestellt. Während des Kochens wird nun auch der Hopfen zugegeben, welcher dem Bier Bittere und auch Geschmack verleiht. Diese Phase findet bei geöffnetem Braukessel statt, damit zum einen die Würze nicht überkocht und zum anderen nicht gewollte Aromastoffe aus dem Hopfen verdampfen.

Während dieser Phase hatten wird dann auch Zeit ein währschaftes Brauer-Mittagessen, heisser Fleischkäse und Kartoffelsalat einzunehmen. Natürlich durfte dazu ein würziges feines Bier nicht fehlen. Nach Kaffee und Prinzentorte, beginnt die heikle Phase, da ab nun absolut steril gearbeitet werden muss. Nicht dass durch Verunreinigungen bzw. bakterielle Infektionen die ganze Arbeit umsonst war. Alles muss daher gründlich gereinigt und desinfiziert werden.

Mittels kräftigem Rühren wird ein Strudel erzeugt (Whirlpool). Ziel dieses Strudels ist es, dass sich die festen Bestandteil (Trubstoffe) in Form eines Kegels in der Mitte der Würze ablagern und beim späteren Abfüllen möglichst nicht am Rand befinden und über den Ablasshahn mit ab gesogen werden. Danach macht Braumeister mehrmals eine sogenannte Würzprobe. Diese ist wichtig, um den späteren Alkoholgehalt des Bieres einstellen zu können.

Da das Abkühlen einige Stunden dauern wird endet an dieser Stelle das interessante, lehrreiche Seminar mit der Einführung in die Braukunst des Bieres.

Zufrieden, ausgestattet mit Bier und Brezel im Rucksack machen wir uns wieder auf den Heimweg. Zwischen Thun und Bern war der Zug sehr gut ausgelastet so, dass wir erst ab Bern zusammen im Viererabteil noch ein letztes Mal auf diesen schönen Tag anstossen konnten.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Werner und seiner lieben Frau Brigitte für die Gastfreundschaft und das herrliche Mittagessen.


06. Januar 2019  -  3-Königs-Apéro der Schifferzunft zur Woog

Zunftmeister Bernhard Wullschleger und König Werner Eichenberger
Zunftmeister Bernhard Wullschleger und König Werner Eichenberger

Grosser Aufmarsch zum 3-Königs-Apéro der Schifferzunft zur Woog am 6. Januar in der Vereinsstube der Aarburger Pontoniere.

Fast vollzählig kamen die Zünfter mit Ihren Partnerinnen zu diesem traditionellen Neujahrstreffen an welchen der Zunftmeister Bernhard Wullschleger seine Kameraden zum Neujahrsgruss erwartete.

In seinen Grussworten darf er nicht weniger als 49 Personen begrüssen. Einen speziellen Gruss richtet er an den eingeladenen Gast Stefan Steiner, welcher seit seinem Einzug in sein neues Haus in der Nachbarschaft mit uns Pontonieren eine freundschaftliche Beziehung pflegt. Sei es am Wasserfest, Fischessen oder an der Schiffswäsche wo dieser sich sogar als Koch für das Mittagessen zur Verfügung stellte. Immer wieder durften wir auf seine Nachbarschaftliche Hilfe zählen.

Der anschliessende Apéro liess dann keine Wünsche offen.

Der Zunftmeister mit seinem Team hat ganze Arbeit geleistet. Das Angebot waren frisch gebratene Fleischkügeli, feine filigrane Lachsbrötchen, Gemüse-Dip-Platten mit entsprechend würzigen Saucen, Käsebuffet, Tartar– und Thonbrötli.

Dazu konnte man den feinen Zunftwein ein Garanoir aus dem Waadtland oder den fruchtig-spritzigen Pontonierwein aus der Traubensorte Chasselas welcher aus den Reben am Bielersee stammt geniessen.

Vier grosse 3-Königskuchen standen zum Genuss ebenfalls auf dem Menüplan. Erstmals war aber in allen Kuchen zusammen nur ein König versteckt, sodass es dann fast am Schluss der Veranstaltung Werner Eichenberger vom Zunftmeister zum König der «Könige» gekrönt werden konnte.

Allen Helferinnen und Helfern für Ihr Engagement und Spenden an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön im Namen der Schifferzunft zur Woog Aarburg                                                           

Der Zunftmeister: Bernhard Wullschleger