Flösser-Sämi's - News


17. Oktober 2020 - 11. Int. Drehorgel-Festival in Burgdorf BE

Mehr als 25 Drehorgelspieler und -Spielerinnen verbreiten nostalgische und neuzeitliche Klänge im historischen Städtchen von Burgdorf.

Das 11. Internationale Drehorgel-Festival findet dieses Jahr als Rahmenveranstaltung der Kulturnacht der Stadt Burgdorf statt. Organisiert wird dieses Festival seit Jahren durch Drehorgel Schweiz von Peter X. Bürgisser. Er ist auch der Präsident des noch jungen Schweizer Drehorgel-Club, welcher am 9. April 2015 gegründet wurde.

Trotz einigen Problemen und persönlicher Auseinandersetzung mit der neu installierten Parkuhr des Parkhauses Oberstadt konnte der Organisator die Teilnehmer pünktlich willkommen heissen. Auch der Wettergott scheint gut gelaunt und liess den morgendlichen Regen abstellen, sodass wir danach den ganzen Tag über trockenes aber herbstlich kühles Wetter hatten. Ja einen Moment lang schaute sogar die Sonne hinter den Wolken hervor.

Im Anschluss an die organisatorischen Informationen und Weisungen im Bezug der BAG Vorschriften verteilen sich die Drehorganistinnen und -organisten an den verschiedenen Standorten im Städtchen. Der morgendliche Markt vermochte zusätzlich einige Leute in das fast ausgestorbene Städtchen bringen. Immer wieder blieben Sie bei den Drehorgelgruppen stehen und hören den warmen Klängen der kostbaren Instrumenten zu.

Während der befohlenen Mittagspause von 12 -13 Uhr verpflegen sich die Teilnehmer in verschiedenen Lokalen der Altstadt und tauschen dabei die Erlebnisse der vergangenen, nicht ganz einfachen Drehorgelsaison aus. Alle hoffen dabei, dass sich die Situation im kommenden Jahr wieder bessert und die Freundschaften wieder etwas einfacher gepflegt werden können.

Nach der mittäglichen Stärkung wird in den Gassen weiter gekurbelt und die eine oder andere Begegnung mit alten Bekannten und Freunden welche den Weg nach Burgdorf gefunden haben wurden mit vielen schönen Melodien für ihr kommen verdankt.

Im Nu vergeht die Zeit und bereits steht die Präsentation aller Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei der Gebrüder-Schnell-Terrasse auf dem Programm. Dort präsentiert sich eine ganz besondere Orgel, die Karussell- und Chilbi-Orgel eine A. Ruth, welche seinerzeit in Waldkirch gefertigt und zu einer der weitgereisten Orgeln wurde, bevor diese dann in den Besitz von Ueli Temperli kam, zum Spiel bereit.

Peter Bürgisser stellt bei dieser Gelegenheit alle Akteure des heutigen Tages mit Ihren Instrumenten vor.

An dieser stelle bedankt er sich bei den Sponsoren für Ihre finanzielle Unterstützung ohne die dieser Anlass kaum mehr möglich wäre.

Im Namen aller Drehörgeler gebührt auch ein herzliches Dankeschön verbunden mit einem grossen Applaus an Peter Bürgisser welcher sich seit Jahren schon uneigennützig für verschiedene von Ihm persönlich organisierte Drehorgel-Festivals engagiert.

Zufrieden mit einem herrlichen Erlebnis reicher machen sich dann alle wieder auf den Heimweg und freuen sich, wenn am 31. Januar 2021 beim 12. Internationalen Drehorgel-Wintertreffen die Drehorgeln in der Tennishalle Burgdorf erklingen dürfen.

Bericht und Bilder: Bernhard Wullschleger, Aarburg


04. 0ktober 2020 - Drehorgelkonzert Zufikon AG

Allen Besucherinnen und Besucher ein herzliches Dankeschön für Ihren Besuch!


12./13. September 2020 - Drehorgel Festival in Davos GR

Der Drehorgelmann "Flösser-Sämi" mit seiner Deleika Trompetenorgel DF 31/84
Der Drehorgelmann "Flösser-Sämi" mit seiner Deleika Trompetenorgel DF 31/84

„Musik liegt in der Luft“, nach diesem Motto verbreiten die 22 eingeladenen Drehorgelspielerinnen und -spieler mit Ihren einzigartigen Instrumenten und dazu passenden Kostümen während zwei Tagen Ihre Klänge durch die Alpenstadt Davos.

Treffpunkt am Samstagmorgen war für die aus der ganzen Schweiz und sogar aus dem nördlichen Nachbarland Deutschland angereisten Festivalteilnehmer das Coop Restaurant welches unmittelbar beim Bahnhof und Talstation der Jakobshornbahn liegt. Viele von Ihnen sind wegen der langen Anfahrt bereits am Vortag angereist.

Mit dem offerierten Kaffee und Gipfeli werden wir von den beiden Organisatoren Walter Fausch und Heinz Rathgeb herzlich begrüsst und in Davos willkommen geheissen.

Im Anschluss an die organisatorischen Informationen und Weisungen im Bezug der BAG Vorschriften verteilen sich die Drehorganistinnen und -organisten an den acht verschiedenen zugeteilten Spielorten, welche sich durch den 4 Kilometer lang gezogenen Ort Davos erstrecken.

Zusammen mit Hans Aeschbacher und seiner Ermann Drehorgel platzieren wir uns in der Umgebung beim Bahnhof Davos-Dorf um mit unseren Instrumenten die vielen Touristen, welche an uns vorbei den Weg auf die umliegenden Berge suchen. Übrigens ich habe diesmal meine Deleika Trompetenorgel DF 31/84 dabei. Von diesem in Nussbaumholz gehaltenen Instrument gibt es lediglich zwei Exemplare, was mich ehrlich gesagt, wirklich ein bisschen Stolz macht.

Am frühen Abend begleiten einige Spielerinnen und Spieler den Abendgottesdienst in der Kirche und zur Krönung des herrlichen Drehorgeltages werden wir alle zu einem vorzüglichen 4-Gang Dinner eingeladen. Da wegen der COVID-19 Vorschriften kein Schlusskonzert stattfinden wird und wir uns am Sonntag nicht mehr alle sehen werden, bedanken sich die beiden Organisatoren bereits jetzt bei allen Teilnehmern nochmals für Ihr kommen und übergeben jedem ein Präsent von Bündner Spezialitäten in Form von Bündner Nusstorte, Birnenbrot und 2 Fläschchen Kirschenliquor „Bündner Röteli“. Herzlichen Dank im Namen aller Beschenkten!

Nach einem Abstecher in die Hotelbar verziehen sich dann auch die letzten um Mitternacht zur wohlverdienten Bettruhe.

Am Sonntagmorgen können alle ausgenommen diejenigen welche an den beiden Gottesdiensten in der Englischen Kirche und auf dem Hof zur Seewiese zum Drehorgelspiel eingeteilt sind, sich beim reichhaltigen Morgenessen viel Zeit lassen. Alle andern sind dazu eingeladen ab Mittag rund um den Davoser-See mit Ihren Instrumenten die zahlreichen Wanderer zu unterhalten.

Am Sonntagnachmittag stand dann noch das Gartenkonzert im Alterszentrum Guggerbach auf dem Programm, wo ich zusammen mit drei anderen Musikanten den betagten Mitmenschen mit unseren Instrumenten während fast zwei Stunden ein Strauss von bunten Melodien zum Besten gaben. Die Freude aller wurden uns mit grossem Applaus bekundet.

Ein wenig Müde aber zufrieden über das herrliche Drehorgel-Weekend an welchem wir mit schönstem Drehorgel-Wetter und von einer tadellosen Organisation profitieren konnten, fahren wir alle wieder zurück ins Unterland nach Hause.

Den beiden Organisatoren Walter Fausch und Heinz Rathgeb sowie natürlich den Sponsoren, ohne die ein solcher Anlass nicht mehr denkbar ist, herzlichen Dank im Namen aller Drehörgeler mit Ihren Partnerinnen. Wir hoffen und freuen uns, wenn das Drehorgel-Festival in Davos 2022 wieder stattfinden kann

Bericht: Bernhard Wullschleger, Aarburg

Fotos: Bernhard Wullschleger, Aarburg

Markus Waber, Attikon und Reinhard Horn, Wängi


06. September 2020 - 13. Drehorgelkonzert in der Reformierten Kirche Oberentfelden AG

Die Organisatoren Lorenz Mathys und Ernst Suter bei ihrem Synchron-Vortrag.
Die Organisatoren Lorenz Mathys und Ernst Suter bei ihrem Synchron-Vortrag.

Ein eindrückliches Konzert mit Rasse und Klasse.

Zum 13 Mal fand in der Reformierten Kirche Oberentfelden das bereits zur Tradition gewordene Drehorgelkonzert statt. Organisiert wird dieses von Ernst Suter aus Kölliken und Lorenz Mathys aus Schöftland. Unterstützt wird der Anlass in verdankenswerter Weise durch die Reformierte Kirchgemeinde Oberentfelden.

Mit dem von Gertrud Laube gespielten Radetzky-Marsch marschieren die Musikantinnen und Musikanten durch das gut besetzte Kirchenschiff auf die Bühne zu Ihren kostbaren Instrumenten.

Begrüsst und willkommen geheissen werden die zahlreichen Besucherinnen und Besucher sowie die bereitstehenden Konzertanten vom Pfarrer der Kirchgemeinde und vom Organisationsteam durch Ernst Suter, welcher auch für die Moderation des Konzertes verantwortlich zeichnete.

Mit dem Stück: «Ein Walzer in Kufstein», beginnt Kurt Silling mit seiner Bruns Trompetenorgel das Konzert. In der weiteren Folge erleben wir den Sound des Alphorn-Trio unter der Leitung von Peter Baumann aus Laupersdorf. Dieser begleitete dann auch Roland Schwab mit seiner Drehorgel mit dem eigens dafür arrangierten Musikstück «Melodie und Polka» synchron. Als Stammgast der Konzerte in Oberentfelden darf Hans Schmid aus Villmergen mit seiner selbst gebauten 45 Tonstufen Konzertorgel mit 108 Pfeifen hervorgehoben werden. Mit der «Heinzelmännchens Wachtparade» kommen die Klangqualität dieser prachtvollen Orgel hervorragend zur Geltung. Höhepunkt der verschiedenen Vorträge sind die Auftritte von Edi Niederberger aus Liestal, welcher ebenfalls mit einer selbstgebauten Walzenorgel Violinopan mit 38 Claves den legendären  «Kriminaltango» mit viel Dramatik und theatralischer Einlage zu seinem Besten gab.

Man nehme zwei Drehorgeln mit Spieler und entsprechenden Musikrollen und wünscht sich dann viel Glück. So beginnt das Synchronspiel der beiden Organisatoren Ernst Suter und Lorenz Mathys welche diese Kunst ohne zusätzliche technischen Hilfsmittel ausgezeichnet beherrschen. Das vorgetragene «La Pastorella» war Balsam für Ohr und Seele.

Mit dem von Mirjam Schumacher aus Wichtracht vorgetragenen «Einzug der Königin von Saba», komponiert durch Georg Friedrich Händel, wird das diesjährige in allen Belangen hochwertige Konzert abgeschlossen.

Die Drehorgelspieler bedanken sich herzlich bei allen Besucherinnen und Besucher und der Kirchgemeinde für das Gastrecht in der Reformierten Kirche Oberentfelden’s.

Bericht und Fotos: Bernhard Wullschleger Aarburg