Flösser-Sämi's - News


13. Oktober 2019 - 31. Drehorgelfestival anlässlich der 71. HELA in Laufenburg

Erfolgreiches 31. Drehorgelfestival mit über 25 Drehorgelspielerinnen und –spieler  an der 71. Herbstausstellung Laufenburg bei herbstlichem Kaiserwetter.

Zur Tradition des Laufenburger Drehorgelfestival es wird auch als Bretzel Treffen bezeichnet gehört jeweils ein Morgenessen welches seit einigen Jahren im Restaurant Bahnhof allen Teilnehmern von der Marktgenossenschaft und den Sponsoren offeriert wird.

Nach erfolgreichen achtzehn Jahren übergibt der bisherige Organisator Bruno Leoni das Zepter an Cyrill Schulthess weiter.

Nach dem feinen und ausgiebigen Imbiss werden die Spieler vom Präsidenten der HELA-Messe Raffael Blaser willkommen geheissen und bedankt sich auch im Namen seiner Vorgänger beim Abtretenden Organisator Bruno Leoni herzlichst und hängt diesem als ersten die begehrte Teilnehmer-Plakette um den Hals.

Nach diesem morgendlichen Zeremoniell verteilen sich dann die Spieler an Ihre zugeteilten Spielorte. Der Apfelmarkt beim Rathaus von Laufenburg D ist der Ort, welcher meinem Kameraden Hans Schmid und mir zugeteilt wurde. Bei herrlichstem Wetter und der grandiosen Aussicht auf das schweizerische Laufenburg durften wir mit unseren Instrumenten zur Freude der Marktfahrer und Besucher unser Hobby, das Drehorgelspiel und damit verbunden das Kulturgut der mechanischen Musik weitergeben.

Zum Abschluss des diesjährigen Festivals treffen sich alle Örgeler wie schon in den Vorjahren auf dem Marktplatz zum Schlusskonzert bei welchem jeder Spieler mit seinem Instrument vorgestellt und dieser eine kurze Sequenz aus einem Musikstück zum Besten gibt. Dabei bedankt sich Vice-Präsident der HELA-Messe Markus Kaufmann bei allen und übergibt jedem die traditionellen Laugenbretzel.

An dieser Stelle gehört auch der Dank im Namen aller Drehorgelspielerinnen und –spieler den Organisatoren Cyrill Schulthess, der Marktkommission und Sponsoren, welche mit Ihrem Engagement den Grundstein für dieses alljährliche Drehorgelfest legen.

                                                           Bericht und Fotos: Bernhard Wullschleger Aarburg


12. Oktober 2019 - Drehorgelspiel am 5. Zuger Trüffelmarkt in BaarZG

Die beiden Aargauer Drehorgelspieler: Bernhard Wullschleger und Hans R. Schmid
Die beiden Aargauer Drehorgelspieler: Bernhard Wullschleger und Hans R. Schmid

Drehorgelklänge und der Geruch von feinem Trüffel-Risotto, Bratwürsten mit Trüffel und Trüffel-Flammkuchen im Einklang.

Bereits zum fünften Mal findet auf dem Schulhausplatz an der Marktgasse in Baar dieser spezielle Markt statt. An diesem werden frische Schweizer Burgundertrüffel und selbst gefertigte Trüffelspezialtäten verkauft. In der eigens dafür aufgebauten Festwirtschaft können die vielen Spezialitäten welche mit Trüffel verfeinert wurden, genossen werden.

Zur Unterhaltung spielen nebst anderen Musikanten die beiden Aargauer Drehorgelspieler Hans R. Schmid aus Villmergen und Bernhard Wullschleger aus Aarburg mit Ihren Instrumenten dazu passende Klänge von Udo Jürgens bis hin zu beschwingten Walzerstücken aus dem Wienerwald.

Das schöne Herbstwetter lädt zum Verweilen ein und die vielen Helfer in der Festwirtschaft hatten alle Hände voll zu tun.

Freuen uns schon heute auf den 6. Zuger Trüffelmarkt 2020


06. Oktober 2019 - Drehorgelkonzert in der Kath. Kirche Zufikon AG

Alle Mitwirkenden des Konzertes in der Kath. Kirche in Zufikon.
Alle Mitwirkenden des Konzertes in der Kath. Kirche in Zufikon.

Ein Strauss bunter Melodien gespielt mit 8 verschiedenen Drehorgeln verzaubern die Besucher des eindrücklichen Konzertes in der Kath. Kirche im aargauischen Zufikon.

Nach dem Einmarsch der Akteure in die Kirche und Begrüssung der zahlreich erschienen Zuhörer und Zuhörerinnen durch den Organisator Sepp Breitschmid aus Zufikon eröffnet dieser das Konzert auf seiner Schlemmer Drehorgel mit dem Titel: „Ode an Gott“ bekannt ist dieses Stück auch unter dem Namen „Appenzeller Landsgemeinde Lied“. Im Weiteren spielen dann der Reihe nach Walter Ambauen das Volksliedstück: „Ob em Stoos ob Schwyz“, Gertrud Laube mit Ihrer Raffin Konzertorgel zusammen mit Rita Laube welche mit Ihrer Panflöte gekonnt und virtuos die Begleitung der Oper „Brindisi von Verdi zum Besten gaben. „A Moléson Village“ ein besonders klangvolles Stück auf einer besonderen Orgel spielt Vreni Ambauen auf ihrer Heiniger Orgel, welche seinerzeit von Theo Heiniger in Küsnacht am Rigi hergestellt wurde. Der heute 88-jährige Theo Heiniger baute seit 1975 bis vor etwa zwei Jahren insgesamt 95 dieser edlen Instrumente.

Mit der „Schanfigger Bauernhochzeit“ von Hannes Meyer, gespielt von Bernhard Wullschleger als einziger nicht Freiämter Teilnehmer auf seiner Karl Göckel Harmonipan findet das exzellent zusammengestellte Konzert seinen Fortgang.

Quasi mit der „Grossmutter“ der heute vorgestellten Orgeln, eine der wenigen Notenband Instrumenten von Bacigalupo aus dem Jahre 1912 spielt Cyrill Schulthess das Stück: „Die launische Polka“. Den Abschluss des ersten Teils des Konzertes macht Hans R. Schmid mit seiner in der Freizeit während sechs Jahren eigenhändig gebauten Konzertorgel mit der „Heinzelmännchens Wachtparade“ von Kurt Noack.

Dieser erzählt dann während der Pause in welcher die andern Drehorganisten ihre Rollen wechseln über den Bau seiner einzigartig klingenden Konzertorgel, welche über 45 Tonstufen und 106 Pfeifen, Violinen und Trompeten verfügt und ein Gewicht von rund 80 Kilogramm aufweist.

Beim zweiten Teil des Programms dürfen nebst „Florentiner-Marsch“, „Conquest of Paradise“, im Besonderen „Die kleine Niederdorfoper“ gespielt von Bernhard Wullschleger mit dem Ausruf: „De Heiri hät sis Chalb verkauft“ hervorgehoben werden.

Zum Schluss gehört der Dank an alle Mitwirkenden aber im Besonderen der Kath. Kirchgemeinde Zufikon für das zur Verfügung stellen Ihrer akustisch ausgewogenen Kirche, der Kirchensigristin und dem Organisationsteam mit Sepp Breitschmid und Gertrud Laube welche auch einen Grossteil des anschliessenden Apéro für alle Besucher und Teilnehmer gespendet haben.

                                                           Bericht und Fotos: Bernhard Wullschleger Aarburg


08. September 2019 - Drehorgel-Konzert in der Ref. Kirche Oberentfelden AG

(Bild v li n re) Gertrud Lauber, Lorenz Mathys, Bernhard Wullschleger, Peter Sommerhalder, Heidi Hunziker, Hansueli Lehmann, Markus Bölsterli, Mirjam Schumacher und Roland Schwab
(Bild v li n re) Gertrud Lauber, Lorenz Mathys, Bernhard Wullschleger, Peter Sommerhalder, Heidi Hunziker, Hansueli Lehmann, Markus Bölsterli, Mirjam Schumacher und Roland Schwab

Schmaus für Auge und Ohr.

Seit 12 Jahren findet in der Oberentfelder Kirche um den Bettag herum jedes Jahr ein Drehorgel-Konzert unter der Leitung von Ernst Suter statt. Lorenz Mathys stellte die einzelnen Interpret/innen und die Stücke kurz und verständlich vor.

Die Melodien waren zum grossen Teil vertraut. Die Spielenden waren meist im fortgeschrittenen Alter, aber dass die Jugend sich auch für dieses Instrument interessiert, zeigt der Auftritt der jungen Mirjam Schumacher. Mit dem Halleluja von Haendel und dem Einzugsmarsch zum Zigeunerbaron wusste sie die wie gewohnt zahlreich erschienen Zuhörer zu erfreuen.

Die Mitgründerin des Anlasses, Heidi Steiger, war als Gast erschienen. Heidi Hunziker erfreute sie mit einem Blumenstrauss und ihrem Lieblingsstück «Plaisir d’amour». Es ist bereits Tradition, dass jeder Interpret, jedes Team 2 Stücke spielt in je einem Block zu acht Stücken. Solo traten auf: Peter Sommerhalder und Bernhard Wullschleger. Aber es gab auch verschiedene Duette.

In diesem Jahr begleitete Rita Laube wiederum auf der Panflöte ihre Schwägerin Gertrud Laube beim «Ave Maria» von Schubert und der Filmmusik «Conquest of Paradise.» Roland Schwab, der schon «Drei weisse Birken» gespielt hatte, gab auch eine gesanglich Einlage beim «Alten Scherenschleifer».

Zum Rahmen der Darbietung: Vor der Kirche spielte Margrit Allenbach zum Empfang und Pfr. Peter Hediger machte eine kurze Einführung. Als Zugabe brachten Markus Bölsterli und Hansulrich Lehmann mit einem Zusammenspiel Drehorgel/Hammer, das Publikum zu spontanem Mitklatschen.

Nicht unerwähnt bleiben dürfen Anita Felber von der Musikkommission, die das Orchester lecker verköstigte, Markus Müller, der für die Tonaufnahme zuständig war und die Kirchen-Sigristin Judith Feller.

Bericht: Pfr. Peter Hediger Oberentfelden

Bilder: Bernhard Wullschleger Aarburg

Flavia Schwab Lüterswil


07. September 2019 - 13. Drehorgeltreffen in Grenchen SO

Die Teilnehmergruppe bei der Verabschiedung nach einem fröhlichen Drehorgel-Tag!
Die Teilnehmergruppe bei der Verabschiedung nach einem fröhlichen Drehorgel-Tag!

Der Flohmarkt der Stiftung Schmelzi feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Bestehen mit verschiedenen Aktivitäten und einer Musikband. Daher konnte das Drehorgeltreffen nur mit maximal sechs Drehorgeln stattfinden.

Alle zwei Jahre findet dieses, früher von Evi Widmer und jetzt das erste Mal von Roland Schwab organisierte, Drehorgeltreffen statt. Nebst eben dem Jubiläum der Stiftung Schmelzi waren auch wegen verschiedenen Baustellen die Platzverhältnisse auf dem Marktplatz in Grenchen sehr eingeschränkt.

Treffpunkt war wie schon in früheren Jahren das Bistro Bambi. Bei Kaffee und Gipfeli werden die Teilnehmer über die diesjährigen Besonderheiten aufmerksam gemacht. Insbesondere galt es, sich mit den anderen Künstlern, welche den Jubiläumsmarkt bereichern, abzusprechen. Der Organisator entschied, dass wir zusammen in einer Gruppe auftreten und unseren Spielplatz jeweils den Gegebenheiten entsprechend wechseln. Das schöne Herbstwetter versprach einen herrlichen Spieltag.

Nach dem von der Stiftung Schmelzi offerierten Mittagessen mit Kaffee und Dessert werden die zahlreichen Besucherinnen und Besucher mit den Klängen unserer Instrumente weiter unterhalten. Zum Abschluss am späteren Nachmittag werden alle Örgeler von der Wirtin des Bistro Bambi zu einem Getränk eingeladen. Herzlichen Dank dafür.

Der Dank geht auch an die Stiftung Schmelzi Grenchen, welche dem Drehorgeltreffen jeweils das Gastrecht anlässlich ihres Flohmarktes gewähren und natürlich den Organisatoren Roland Schwab und Evi Widmer Wir freuen uns, wenn im Jahre 2021 das 14. Drehorgeltreffen Grenchen wieder im gewohnten Rahmen stattfinden kann.

Bericht und Fotos: Bernhard Wullschleger Aarburg


01. September 2019 - 36. Drehorgel-Matinée an der Lachner Chilbi

Jeweils am Chilbi-Sonntag treffen sich die Drehorgelspielerinnen und Drehorgelspieler aus der ganzen Schweiz und aus dem benachbartem Ausland während der Lachner Chilbi zur Matinée und anschliessendem freien Spielen an verschiedenen Plätzen.
Dieses Jahr sind es über dreissig Teilnehmerinnen und Teilnehmer welche mit Ihren Instrumenten, alles echte Raritäten der mechanischen Musik die vielen Besucher der Chilbi mit neuen aber auch längst vergessenen Melodien verzaubern.

Die Organisation dieses Anlasse obliegt in den Händen von Clemens Columberg und Ernst Züger der Marktkommission Lachen.

Treffpunkt ist das Hotel Bären wo die Teilnehmer herzlich begrüsst werden. Nach Empfangnahme des definiten Spielplans und der begehrten Medaille verteilen sich alle zu Ihren Plätzen.

An der um 11:30 Uhr beginnenden Matinée werden alle Örgeler mit Ihren Instrumenten von Clemens Columberg vorgestellt und diese spielen anschliessend ein Musikstück aus Ihrem Repertoire.

Nach dem von der Marktkommission offerierten vorzüglichen Mittagessen werden die Instrumente frisch gestärkt wieder zum Erklingen gebracht. Dem Petrus sei Dank, dass er sich nicht an die von vielen Wetter-App angegebenen Wetterprognosen hielt und es trocken bleiben liess.

Traditionell ist aber auch, dass die beiden Organisatoren Clemens und Ernst beim Drehorgelmann Flösser-Sämi zum fast schweizweit bekannte „Örgeliöl“ eingeladen werden.

Zum Schluss gebührt an dieser Stelle der Marktkommission Lachen ein herzliches Dankeschön im Namen aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den alljährlich freundschaftlichen Empfang und die grossartige Bewirtung beim Mittagessen.

Gerne kommen wir wieder wenn es heisst: 37. Drehorgel-Matinée an der Lachner Chilbi 2020.

 

Bericht und Fotos: Bernhard Wullschleger Aarburg


23./24. August 2019 - Drehorgelkonzert und 31. Drehorgeltreffen in Bad Zurzach AG

Ein hochstehendes Konzert in der Reformierten Kirche am Freitag und ein fröhliches und stimmungsvolles Drehorgeltreffen am Samstag umrahmen den Antiquitäten- und Flohmarkt im Flecken Bad Zurzach.

Mit über 60 Drehorgelspielerinnen und –spieler aus dem In- und Ausland ist das Treffen derzeit das grösste Drehorgelfest der Schweiz.

Traditionellerweise beginnt dieses jeweils am Freitagabend mit einem Konzert in der reformierten Kirche welches jedes Jahr immer wieder einen grossen Publikumsaufmarsch zu erzeugen vermag.

Inhaltlich vermochte das Konzert mit den vielen abwechslungsreichen Musikstücken wie zum Beispiel der „Niederdorfoper“, „Die Mühle im Schwarzwald“ sowie dem „Böhmischer Traum“, „Dona Nobis Pacem“ von W. A. Mozart und der „Blumenwalzer“, die letzten drei genannten Vorträge wurden im Synchronspiel vorgetragen, die Zuhörer voll und ganz zu überzeugen, was diese mit anhaltendem Applaus verdanken.

Ein grosser Dank gebührt den Organisatoren Georg und Theres Dietschi, welche Konzert und Drehorgeltreffen mit grossem Engagement und Herzblut schon viele Jahre organisieren.

Anschliessend sind alle aktiven Teilnehmer vom Gewerbeverein Reintal-Studenland im Hotel Zurzacherhof zu einem feinen Nachtessen eingeladen. Gestärkt nach einem unterhaltsamen, kameradschaftlichen Abend und zu allerletzt einem feinen “Örgeliöl“ gehen dann auch die letzten beiden Namensvetter zur verdienten Nachtruhe.

Am Samstag findet das 31. Internationale Drehorgeltreffen anlässlich des Antiquitäten- und Flohmarkt statt. Bereits um 8 Uhr machen sich die ersten Örgeler mit Ihren Instrumenten auf den Weg in den „Flecken“, so wird das Städtchen Bad Zurzach liebevoll von seinen Einwohnern genannt, so dass die ersten pünktlich nach Programm Ihre Kurbeln in Bewegung bringen und die um diese Zeit bereits anwesenden Besuchern mit Ihren Klängen zu berieseln.

An allen Enden und Ecken wird gekurbelt, gesungen und die Leute unterhalten, ja sogar „Papa Moll“ (in der Person des Schreibenden) spielte spontan zusammen mit Christian Schumacher aus Steffisburg synchron den legendären Marsch "Die Vogelwiese", was beim einen und andere Zuhörer ein schmunzeln hervorbrachte.

Nach dem traditionellen Umzug durchs Städtchen findet das Abschlusskonzert vor der reformierten Kirche statt. Bei diesem werden alle Spielerinnen und Spieler von Georg und Theres Dietschi verdankt.

Alle erhalten noch ein feines Geschenk in Form eines Sonntagszopfs und sonstigen Köstlichkeiten, welches ebenfalls in grosszügiger Weise durch die Sponsoren finanziert wurde.

An dieser Stelle ein Herzliches Dankeschön an alle, welche zu diesem schönen Drehorgelfest in irgendeiner Form beigetragen haben. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich immer wieder Sponsoren mit Ihrer Unterstützung für das Kulturgut der mechanischen Musik einsetzen.

Bericht und Fotos: Bernhard Wullschleger Aarburg

Film erstellt von Albert Weiss.